Sonntag, 9. September 2007

Gedanken ....

In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes möchte ich lieber formulieren:

„Sage mir, was du denkst - und vor allem, welchen Gedanken du zustimmst, bzw. welche du sogar verinnerlicht hast ... - und ich sage dir, wer du bist!“ ...

(Und natürlich auch: „Von welchen Gedanken du geplagt wirst und / oder welchen du widerstehst etc.“ ...)


 

Donnerstag, 6. September 2007

Der arme Lazarus und der „reiche“ Prasser ...

Der arme Lazarus (»Gotthilf«) lag vor der Tür des „reichen“ Prassers ohne zu bitten, ohne sich zu beschweren und ohne zu murren ... (vgl.: Lk 16,19-31)

Hätter er zur Rettung des Prassers nicht vielleicht etwas beitragen können, indem er seiner Sehnsucht nach Gerechtigkeit Ausdruck verliehen (und vielleicht auch angemahnt) hätte? ...

... Aber vielleicht war es auch wirklich das Äußerste, was er für den „reichen“ hat tun können: Jeder andere Versuch, jede Aktion hätte die Wahrscheinlichkeit für eine Sinnesänderung (→ Metanoia) bei dem Prasser womöglich nur noch weiter gesenkt ...

NB: Interessant ist, daß der Prasser den Lazarus gar nicht wahrzunehmen scheint. Weder hilft er ihm, noch will er den vor seiner Tür liegenden ("herumlungernden" ...) loswerden. Ganz mit sich selbst beschäftigt, sieht er ihn schlicht und einfach überhaupt nicht. ...


Anmerkung

  • Ein Drittel der Menschheit verbraucht 85 Prozent der vorhandenen Ressourcen und strebt danach, auch noch der verbleibenden 15 Prozent habhaft zu werden.
    In den (sog.) „reichen“ Ländern (vgl. Off. 3,14-22) herrscht darüberhinaus eine exorbitante Verschwendung von Nahrungsmitteln. Eine Studie des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums errechnete, daß von 161 Milliarden Kilogramm hergestellter Lebensmittel 43 Milliarden Kilogramm – also rund ein Viertel! – auf dem Müll landen. Von diesen weggeworfenen Nahrungsmitteln könnten, wenn man nur wollte, etwa zwei Milliarden Kilogramm gerettet werden: eine Menge, die ausreichen würde, vier Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren. ...
    Darüberhinaus hat die FAO errechnet, daß die Weltlandwirtschaft heute ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren könnte. ...

Weblinks


Montag, 27. August 2007

Stark und stärker ...

Wer oder was ist stärker?

  • Der Ochse, der den schweren Karren zieht - oder der Mensch, der jenem einen Nasenring anlegt, und ihn dann führt, wohin er will?
  • Der riesige Baum, der sich den Stürmen entgegenstemmt und dann von einem Orkan gefällt wird - oder das Schilfrohr, das den Stürmen nichts entgegenzusetzen hat, aber sich wieder aufrichtet, wenn sie vorbeigezogen sind?

 

Mittwoch, 25. Juli 2007

Fragen der Menschen in einer sich ändernden Welt ...

Inquisition, Protest und Reform etc. waren die (falschen) Antworten der Altvorderen (in der Kirche) auf sich ändernde Fragestellungen in einer sich ändernden Welt. ...

Welche Antwort(en) geben wir den fragenden Menschen in einer sich ändernden Welt heute? ...


Dienstag, 3. Juli 2007

Menschen mit schwierigem Charakter ...

Menschen mit schwierigem Charakter sollten nicht versuchen / können nicht hoffen, ihr Heil in einfachen Lösungen zu finden ...


Sonntag, 24. Juni 2007

Es war (halt) Krieg ...“ ...

„Es war (halt) Krieg ...“, klingt irgendwie ein bißchen nach Erklärung und ein bißchen nach Entschuldigung ...

Aber wieso eigentlich „war“? Und warum denken bei „Krieg“, die meisten an Blut und Chaos? - als ob es nicht auch Kriege von subtilerer Art (auch, und gerade hier und heute) gäbe, die aber deswegen nicht weniger bestialisch sind - und wahrscheinlich ersteren sogar immer vorausgehen ...

Und ist darüberhinaus nicht alles Vergangene im Gegenwärtigen enthalten - quasi wie durch unendlich viele unsichtbare Fäden fortgezeugt ... - ?

Nur dadurch, daß ALLE sich ihrer jeweils konkreten Verantwortung bewußt sind und sich ihr stellen, wird HEILUNG (die diesen Namen auch verdient) überhaupt erst möglich ...


Dienstag, 20. Februar 2007

Suche nach Weisheit ...

Wer sich anschickt Weisheit zu erlangen, darf keine Angst davor haben, von den Leuten für närrisch gehalten zu werden. (frei nach Epiktet)
 

Weblinks


 

Anmerkung

  • Manch eine/r verhält sich so offensichtlich (und konsequent) töricht, daß man irgendwie nicht umhinkommt, dahinter eine (verborgene) höhere Form von Klugheit zu vermuten ...